Donnerstag, April 26, 2007

Ranunkel, Ranunkel-

draussen ist es hell- oder dunkel.

Samstag, April 21, 2007

Gemein bis in den Tod...

















gesehen in Berlin-Wedding

Donnerstag, April 19, 2007

ICH BIN BETA



Mittwoch, April 04, 2007

Montag, April 02, 2007

Wildnis in Berlin

Die Stadt holt sich ihr Recht- heute nacht ein Marder, der sich von Auto zu Auto schlängelt um den leckersten Bissen an Schläuchen zu finden. Heute nachmittag sitzt ein Turmfalke auf der Zinne und späht nach Mäusen. In Berlin. In Mitte. Echte Wildnis. Schön.

Sonntag, März 18, 2007

Danke, DHL!

Angenommen man verschickt eine Tonschale mitsamt Untersetzer per Postpaket, dann heißt das seit einiger Zeit DHL. DHL sind die Anfangsbuchstaben der Nachnamen der drei Firmengründer, Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn. Eigentlich ist es die Deutsche Post, aber die traut sich mit Paketen nicht mehr in die Öffentlichkeit.

Das zerbrechliche Gut wird in Papier und Luftpolsterfolie eingepackt, mit Styroporchips in einem Karton versenkt, alle Seiten gut mit zerknülltem Papier ausgestopft. Und zuguterletzt noch mit einer roten Aufkleberbanderole "Vorsicht zerbrechlich" hübsch verziert. Mit 6,90Euro für ein versichertes Paket frankiert und abgeschickt.

Nun kommt der Inhalt selbstverständlich zerdeppert an. Also reklamiert man, da es ja ein versichertes Paket ist und dafür einen höheren Preis zahlt. Nun greifen die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: der Empfänger muss das Paket mit dem zerdeppertem Inhalt zu einer Postfiliale bringen. Die schicken es zu einer Verpackungsüberprüfung. Diese stellt schlicht fest, daß das Paket nicht den "Verpackungsbedingungen der AGB der Deutschen Post AG" entspricht. Aha, also doch DPAG.

Da bei der DHL aber keine Unmenschen arbeiten schicken sie einem eine Paketbenachrichtigungskarte, man möge doch bitte eine Sendung anholen, da man (trotz Anwesenheit) nicht angetroffen wurde. Und so bekommt man, oh wie schön, den mittlerweile in tausend Teile zersprungenen Inhalt zurück geschickt. Wie heißt es so schön im besten Fachdeutsch: "Die Sendung wurde an den Absender abgeleitet."

So haben alle was davon- außer dem eigentlichen Empfänger. Dem überweist man lieber Geld, von den Kosten für Verpackung und Versand kann man ja gleich doppelt soviel schenken.

Wie schön, daß es kein Monopol mehr für den Paketversand gibt.

Mittwoch, Februar 21, 2007

Francisca Stoecklin
(1894- 1931)

An eine Orange

Herrliche Frucht,
im Haine
behutsam gereift.
Von Sonne und Südwind
tausendmal überküßt,
gerötet, gegoldet.
Duftend und schwer
ruhst du in meiner Hand.

Wieviel Sonnenküsse,
wieviel Regenschauer,
wieviel Vollmondschein,
welch ein großes warmes Land
halte ich mit Dir,
Vollkommene!
in meiner kleinen
gewölbten Hand.




... was fantasiert man alles, wenn man Lust auf ein Stückchen Schokolade hat......

Dienstag, Februar 20, 2007

Das ist die letzte.....

..... Tafel vor der Autobahn? Nein, das ist die letzte Tafel Schokolade für die nächsten 7 Wochen. Denn traditionell zum Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Und der Vorsatz sieben Wochen bewußt auf etwas zu verzichten, egal ob Zigaretten, Fleisch, Fernsehen oder eben Süßigkeiten.

Die Abstinenz wird feierlich eingeleitet mit einer Galgentafel. Am Tag vor der Hinrichtung. 250 Gramm. Ganz für mich allein!

Montag, Februar 19, 2007

And the Winner is....


Die Berlinale ist vorbei. Schade und doch auch gut. Die Kritiker murren über das unterdurchschnittliche Programm. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Filmauswahl und noch nie war so viel Berlinale wie 2007:


Hallam Foe: Frecher, junger, witziger und doch auch trauriger britischer Film über einen adoleszierenden Jugendlichen, der den Tod seiner Mutter verarbeitet. Ausgezeichnete Darsteller und mit einem silbernen Bären gekrönte Musik.

Die Fälscher: sehr sehenswerter Film über die "Operation Bernhard" der Nazis. Nicht nur die Anwesenheit des Fälschers Burger rechtfertigte die Standing Ovations.

Hamlet: großes Kino mit Asta Nielsen, ganz wundervolle musikalische Neuinterpretation. Leider eine einmalige Aufführung.

Brand upon the Brain: Guy Maddins Film ist vom Plot her nur ein B-Movie, die Filmgestaltung, die einsprechende Isabella Rosselini, das Live-Orchester und vor allem die drei Geräuschemacher haben ihn aber in eine eindruckende Performance verwandelt!

The real Dirt on Farmer John: berührender und auch unterhaltsamer Film über einen amerikanischen Biobauern zwischen Traktor und Glamour, Existenz und Verlust. Der Film war erheblich einfallsreicher als das von Bobby Bräuer kredenzte Essen.

Ich habe den englischen König bedient: erfrischender Berlinale-Beitrag mit tragikkomischer Handlung. Schwankt zwischen Märchen und Plattitüde, kunstvoller Inszenierung und Altersgeilheit? Durchaus sehenswert, viele schöne und lustige Momente, das Nachdenkliche verschwindet aber zu oft im Subtext.

The Good German: Cate Blanchett in einem Film noir mit Kameratechnik der 40er Jahre. Handlung ist die Suche nach verbleibenden Mitarbeitern der Operation Dora der Nazis. Sehr müder Applaus und ein sagenhaft schlechter Ansager.

Yella: deutscher Beitrag über eine ostdeutsche Frau, die nicht ankommt. Verwirrendes Ende, aber einen Silbenern Bären für Nina Hoss.

Berlin Song: Verschiedene Musiker entdecken Berlin als Ort der Inspiration und Mittelpunkt ihres Schaffens. Der Film beschränkt sich doch auf verschiedene Weisen, zum Beispiel auf Kreuzberg.

Samstag, Februar 17, 2007

Hände raus aus den Hosentaschen. Frühling ist zurück.

Manchmal ist eine kreative Pause erforderlich. Bären nennen es Winterschlaf. Die Zeitspanne von fast 1,5 Jahren ist vielleicht etwas ungewöhnlich. Ab heute geht es weiter. Vom gleichen Balkon, aber mit frischem Grün!
Hallo Frühling, hallo Welt!

Sonntag, November 27, 2005

Überfall. Hände in die Hosentaschen. Winter ist da.

















Pünktlich zum ersten Advent wird das Berliner Grau eingeweisst.
Hallo Winter, sei willkommen, aber bleibe nicht zu lange.

Dienstag, November 22, 2005

Hurra. Wir haben eine Kanzlerette.

Ein historische Augenblick für Deutschland.

Wir haben eine Kanzlerine, eine Kanzleuse, eine Kanzlerette im Bundeskanzleramt. Das Merkel.
Für Weitblick, Innovation, Gleichberechtigung und Modernität.

Oder nur fürs Kabarett.

Achtung! Ab heute Helm tragen!


Lord Helmchen
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Angela Merkel steht gerade im Bundestag zur Wahl. Ab heute gilt deutschlandweit Helmpflicht! Schliesslich weiss man nicht, wann der Himmel nun herunterfällt. Sicher ist: Er fällt.

Montag, November 07, 2005

Ohne Worte


Ohne Worte
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Die Wege der deutschen Schilderbezeichnung sind unergründlich....

Mittwoch, Oktober 26, 2005

selbstsprechend...

Z Ä R T L I C H T B L I C K

Sonntag, Oktober 23, 2005

Ein Liebeslied für die Liebste...

... ist sicherlich ein schönes Geschenk. Setzt allerdings voraus, dass man entweder singen kann oder ein Instrument beherrscht. Wem beides nicht vergönnt ist, kann sich beim Klavier-Komödianten Bodo Wartke nun Hilfe holen. Er stellt auf seiner Webseite einen Liebeslied-Generator zur Verfügung , mit dem man per drag&drop einfach die einzelnen Strophen in das Lied zieht. Die verschiedenen Strophen haben zwar alle den gleichen Text (oder zumindest den gleichen Sinn), sind aber in verschiedenen Dialekten und Sprachen angelegt. Von Plattdeutsch über Kölsch bis Bayrisch, von Bündnerisch über Finnisch bis Mandarin, von Latein über Arabisch bis Russisch (und noch einige mehr) ist alles dabei. Dabei sind auch die charmanten kleinen Nuancen des jeweiligen Menschenschlags berücksichtigt. Wartke stellt also ein multinationales Liebeslied zusammen, gerichtet an die Eine in der Ferne. Klingt nach Schlager-Grandprix, ist aber wirklich ein Spass, auch das fertig zusammengestellte Lied ist einfach per mail verschickt.
Ausprobieren!

Samstag, Oktober 22, 2005

Freilaufende Eier

Die Vogelgrippe hält nun also dank der Zugvögel Einzug in Europa. Interessant, ich dachte immer, dass sie von Norden nach Süden fliegen und nicht von Osten nach Westen. Ab sofort gilt in Deutschland eine per Eilverordung erlassene Stallpflicht für alle Vögel, damit sie keinen Kontakt zu freifliegenden Tieren haben. Zootiere, Weihnachtsgänse, Brieftauben und Legehühner eingeschlossen. Ich möchte eine Wette eingehen, dass sich auch in den nächsten Wochen eine unveränderte Anzahl von Eiern freilaufender Hühner in den Supermärkten finden lässt. Es bleibt nur die Frage, ob es sich bei den meisten Herstellern eh um Etikettenschwindel, also Käfighaltung handelt, oder die freien Eier im Weihnachtsstollen landen.
Ich sag mal: Mahlzeit!

Freitag, Oktober 21, 2005

Halber Golfball mit Stiel


Halber Golfball mit Stiel
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Nur eine halbe Kugel und doch demnächst zur WM ein ganzer Fussball? Ich mag unseren Telespargel so wie er ist: bei Tag erscheint ein helles Lichterkreuz durch die Brechung der Sonnenstrahlen an seiner Seite. So kam er der Sage nach zu dem weiteren Spitznamen "Rache Gottes", da das Statussymbol der DDR, welches alle Kirchentürme überragen sollte, nun doch ein sichtbares Kreuz darstellt. Von unten blau erleuchtet sieht der Fernsehturm zwar wie ein UFO aus, aber das ist vollkommen akzeptabel.

Donnerstag, Oktober 20, 2005

Festival of Lights 2005 beendet


Panorama-Tor
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Die Invasion der Tripods in Berlin ist beendet, das "Festival of Lights" dreht für 2005 den Saft ab. Alle Stativträger entwickeln nun ihre Langzeitbelichtungen und schicken sie in die Labore. Aus den Abzügen werden für die ganze Familie Selfmade-Fotokalender gebastelt. Schliesslich ist bald Weihnachten- und damit wieder Zeit für die Weihnachtsbeleuchtung...

Mittwoch, Oktober 19, 2005

Rätsel für helle Köpfe

Zur Abwechslung zum passiven Konsum mal etwas Denksport:

In Deiner Wohnung befinden sich drei verschiedene Lichtschalter für drei verschiedene Lampen in Deinen Kellerräumen. Du hast vergessen, welcher Schalter zu welcher Lampe gehört und willst dieses herausfinden. Da Du Treppensteigen absolut nicht magst, versuchst Du die Anzahl des Auf- und Abstiegs möglichst gering zu halten.
Wie oft musst Du in den Keller gehen, um die drei Schalter klar den drei Lampen im Keller zuzuordnen? Und wie stellst Du es an?

Hinweis: alle Glühbirnen und Schalter sind funktionstüchtig. Man darf mehrere Schalter gleichzeitig einschalten.

Also, Birne angeschaltet! Lösungsvorschläge bitte in den Kommentaren veröffentlichen.